Maklerrecht – Das hat sich geändert

Referentin: Bettina Juli-Heptner

Viele Immobilienverwalter sind neben der eigentlichen Tätigkeit in der WEG- und Mietverwaltung auch in der Vermittlung tätig. Mit Inkrafttreten zum 23.12.2020 wurde das Maklerrecht reformiert. Durch neue, bundesweit einheitliche Regelungen zur Provisionszahlung bei Verkauf einer Eigentumswohnung oder eines Einfamilienhauses soll mehr Transparenz auf dem Immobilienmarkt Einzug halten. Das lange diskutierte Bestellerprinzip konnte sich nicht bei der Reform durchsetzen, stattdessen aber die Provisionsteilung. Neu ist auch das Textformerfordernis für Verträge. Die Referentin erklärt, was darin zukünftig in welcher Form geregelt werden sollte. Abgerundet wird das Seminar durch Grundlagenwissen bei der Vermittlung von Wohnungen.Mehr …

Neues WEG: Die Entstehung der Gemeinschaft & vereinbarungsändernde Beschlüsse

Referentin: Bettina Juli-Heptner

Durch die WEG-Reform gibt es maßgebliche Änderungen beim bisherigen Konstrukt der „werdenden Gemeinschaft“. Bei der bisherigen Rechtslage gab es sowohl Probleme bei der Anwendbarkeit des Gesetzes als auch Probleme bei der Mitwirkung der Erwerber als zukünftige Wohnungseigentümer. Durch das neue WEG wird dies nun klarer, da die tatsächliche Wohnungseigentümergemeinschaft bereits mit dem Anlegen der Wohnungsgrundbücher entsteht. Dadurch ist es auch möglich, dass „Ein-Personen-Gemeinschaften“ existieren. Außerdem wurde im Zuge der Gesetzesreform die Rechtsfigur des werdenden Eigentümers klarer beschrieben.

Bislang hatten die Wohnungseigentümer die Möglichkeit, eine Vereinbarung ins Grundbuch eintragen zu lassen, damit diese auch gegen spätere Sondernachfolger wirkten. Ausnahme war eine bestehende Öffnungsklausel in der Teilungserklärung, wodurch eine Vereinbarung auch ohne Grundbucheintrag gegen Sondernachfolger griff.
Neu ist, dass nun Beschlüsse, die auf Basis einer gesetzlichen Beschlusskompetenz gefasst werden, immer gegen Sondernachfolger wirken. Beschlüsse, die auf Basis einer Vereinbarung gefasst werden, sind hingegen eintragungspflichtig. Da diese neue Regelung auch für Altbeschlüsse gilt, ist es erforderlich, diese nachtragen zu lassen, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind. Mehr …

Abmahnung des Mieters / Schnittstelle zum WEG- und Durchgriffsrechte gemäß WEMoG

Referentin: Maren Hampel

Jedem Wohnungseigentümer steht es frei, sein Sondereigentum einem Dritten zu überlassen. Üblicherweise handelt es sich dabei um eine Vermietung. Bereits in der Vergangenheit gab es immer wieder Konflikte in Gemeinschaften, in denen sowohl Mieter als auch Selbstnutzer leben, auch wenn es ein gemeinschaftliches Regelwerk für das Zusammenleben gibt. Bislang war es die Pflicht des Wohnungseigentümers, für die Einhaltung durch den Mieter zu sorgen. Zwischen der Gemeinschaft und dem Mieter gab es hingegen kein Rechtsverhältnis, auch wenn der Mieter naturgemäß auch gemeinschaftliches Eigentum mitnutzt, z.B. das Treppenhaus, Keller etc.
Im Seminar wird behandelt, wie man mit Störungen durch den Mieter umgehen muss und was die Gemeinschaft zu dulden hat.
Im neuen WEG wurde aber erstmals ein direktes Durchgriffsrecht der Gemeinschaft gegen den Mieter gestaltet: Zukünftig muss ein Mieter Erhaltungs- und Baumaßnahmen, die von der Gemeinschaft beschlossen wurden, dulden – sowohl im Gemeinschaftseigentum als auch in anderem Sondereigentum. Aus dieser neuen Regelung ergibt sich die Pflicht, die jeweilige Maßnahme anzukündigen. Als Organ der Gemeinschaft ist dies eine neue Aufgabe des Verwalters. Mehr …

Neues WEG: Die Eigentümerversammlung

Referentin: Bettina Juli-Heptner

Eines der Ziele der WEG-Reform war es, die Willensbildung der Wohnungseigentümergemeinschaft zu erleichtern. Daher wurden diverse neue Regelungen rund um die Eigentümerversammlung ins Leben gerufen: Verlängerung der Ladungsfrist, grundsätzliche Beschlussfähigkeit, Vollmachten in einfacher Textform, Online-Teilnahme der Eigentümer und Beschlussfassung in der Versammlung durch einfache Mehrheit.
Die Referentin erklärt die einzelnen Neuerungen im Detail und erläutert, welche Auswirkungen diese auf den Immobilienverwalter haben und worauf zukünftig bei der Einberufung, der Durchführung, aber auch bei der Nacharbeit der Versammlung zu achten ist.Mehr …

Ein halbes Jahr später: Erste Erfahrungen mit dem neuen WEG

Referentin: Bettina Juli-Heptner

Zum 01.12.2020 ist das WEMoG in Kraft getreten. Durch die Reform des Gesetzes haben sich für den Immobilienverwalter grundlegende Änderungen ergeben. Einerseits gibt es Erleichterungen in der täglichen Praxis, andererseits wurden neue Regelungen getroffen, die für den Verwalter v.a. einen Mehraufwand bedeuten. Manche Neuerungen schaffen auch eher Rechtsunsicherheit, so die These im Vorfeld. Ein halbes Jahr nach dem Inkrafttreten wagt die Referentin einen ersten Überblick über die Anwendung des neuen Rechts in der Praxis. Aus den Erfahrungen der Kanzlei im Umgang mit Mandanten und bei Gericht sowie durch dann ggf. schon vorliegende erste Gerichtsentscheidungen soll eingeordnet werden, wo sich besondere Schwierigkeiten für den Verwalter ergeben haben und auch zukünftig ergeben.Mehr …

Gefährliche Baustoffe – Baurechtliche Haftungsfragen

Referentin: Vanessa Werner

Der wohl bekannteste gefährliche Baustoff ist Asbest. Bereits seit Anfang der 1990er Jahre sind Herstellung und Verwendung dessen sowie asbesthaltiger Produkte in Deutschland verboten. Aufgrund der Altersstruktur der Wohngebäude in Deutschland kann jedoch bei rund 20% des Gebäudebestands von einer Asbestbelastung ausgehen. Bei Sanierungsprojekten muss daher immer mitbedacht werden, ob möglicherweise Asbest und/oder andere gefährliche Stoffe verbaut sind und daher besondere Maßnahmen bei der Sanierung und v.a. dessen Entsorgung eingeleitet werden müssen.
Denn was vielen Immobilienverwaltern nicht bekannt oder zumindest nicht in seinem ganzen Ausmaß bekannt ist: Der Bauherr muss bei einer Gefährdungsbeurteilung mitwirken. Welche baurechtlichen Haftungsfragen sich hieraus ergeben, erklärt die Referentin. Mehr …

Mahnbescheid, Vollstreckung etc. – Offene Forderungen beitreiben – RaA-2021-7

Referentin: Maren Hampel

Weder in der WEG, noch in der Mietverwaltung sorgen offene Posten für Freude. Aber auch für den Verwalter als Unternehmer sind offene Forderungen ein Ärgernis. Das Seminar richtet sich daher in erster Linie an den Verwalter selbst, sowohl in der Rechtsform des Einzelkaufmanns als auch als GmbH oder andere Personengesellschaft. Die Referentin erklärt das Vorgehen außergerichtlich und gerichtlich: von der Beantragung eines Mahnbescheids über den Vollstreckungsbescheid bis hin zur Beauftragung des Gerichtsvollziehers. Weiterhin wird erklärt, wie ein streitiges Verfahren abläuft und was es hierbei zu beachten gilt. Abgerundet wird das Seminar durch Tipps rund um die Feststellung der Forderung wie bspw. die Berechnung von Verzugszinsen.

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Verwalterfrühstück VDIV Hessen e.V.

Referentin: RAin Maren Hampel, Fachanwältin für Miet- und Wohneigentumsrecht, KNH Rechtsanwälte, Frankfurt

Veranstalter: Verband der Immobilienverwalter Hessen e.V.

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Mediation – Konfliktlösungsmöglichkeiten in der WEG- und Mietverwaltung

Referentin: Bettina Juli-Heptner

Jeder Verwalter kennt diese Situationen: In einer Eigentümerversammlung ist zu einem bestimmten Thema keine Einigung zu finden und die unterschiedlichen Ansichten führen zum Konflikt der Eigentümer untereinander. In einem Mietshaus herrscht erbitterter Kleinkrieg unter den Mietern oder zwischen Mieter und Vermieter. In sogenannten Dauerschuldverhältnissen ist dies Gift für das gemeinsame Leben im Haus und zeitraubend und wenig effektiv für die Verwaltung.

Nach wie vor sind in Hessen rund 25 Prozent der Zivilverfahren Wohnungssachen, überwiegend Wohnungsmietsachen. Dass Gerichtsverfahren sich hinziehen können, Kosten verursachen und meist weiteren Unmut unter den Beteiligten verursachen, ist kein Geheimnis. Ein in wohnungsrechtlichen Streitigkeiten immer öfter genutzte Alternative hierzu ist die viel schnellere, erfolgreichere und günstigere Mediation, dies sowohl vor einem gerichtlichen Mediator als auch vor einem Anwaltsmediator. Es werden Lösungen gefunden, die sachgerecht sind und die Interessen aller Beteiligten berücksichtigen. Dabei bedienen sich die Miteigentümer, Mieter, Vermieter und der Verwalter eines erfahrenen Mediators, der eine Klärung herbeiführen und damit auch wieder Vertrauen und eine sogenannte Sachebene zwischen den Parteien schaffen kann. RAin Bettina Juli-Heptner, seit 2013 als Mediatorin zugelassen, erläutert praxistauglich die einzelnen Schritte einer Mediation und geht auf die Vorteile eines solchen Verfahrens ein.

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Online-Seminar: Verwalter-NewsRoom

Referentin: Bettina Juli-Heptner u.a.
Veranstalter: Verband der Immobilienverwalter Hessen e. V.

Aufgrund der Hygienestandards von COVID-19 findet die Veranstaltung als Online-Seminar statt.

Diese Themen erwarten Sie:

  • Auswirkungen der WEG-Novelle auf bauliche Maßnahmen, Modernisierungen und Instandsetzungen in der WEG
  • Unterschiede zwischen Gewerberaummietrecht und Wohnraummietrecht
  • Voraussetzungen für Mietminderungen und der Umgang damit
  • Die virtuelle Eigentümerversammlung

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