Verwaltung von Mehrhausanlagen – Wissenswertes über Unter- und Gesamtgemeinschaft

Bei Mehrhausanlagen, bspw. auch bei Reihenhäusern, gibt es für Verwalter eine Vielzahl von Fallstricken. Am häufigsten trifft man Einschränkungen beim Stimmrecht an, die in der Teilungserklärung geregelt sind. Dabei dürfen manchmal nur die Bewohner eines Hauses Beschlüsse fassen, die nur dieses Haus betreffen, Stichwort: Untergemeinschaft. Dies ist dauerhaft zu beachten, insbesondere aber auch in der Vorbereitung der Eigentümerversammlung noch einmal zu überprüfen.

Manchmal sieht die Teilungserklärung auch getrennte Abrechnungen je Haus vor oder objektbezogene Kosten dürfen nur auf die jeweilige Untergemeinschaft verteilt werden. Existieren solche Vorgaben nicht in der Teilungserklärung, haben die Eigentümer aber die Möglichkeit, selbst abweichende Verteilerschlüssel zu beschließen.

Dennoch sind solche Untergemeinschaften nicht rechtsfähig, was bspw. bei Vertragsschlüssen zu berücksichtigen ist.

Maren Hampel erklärt Ihnen, worauf Sie bei Mehrhausanlagen zu achten haben, wo die Beschlusskompetenz der einzelnen Untergemeinschaften endet und was in jedem Fall durch die gesamte WEG zu beschließen ist. Außerdem wird besprochen, welche Regelungen in der Teilungserklärung unter Umständen unwirksam sind.

Ihre Referentin: RAin Maren Hampel, KNH Rechtsanwälte, Frankfurt am Main

Kurzseminar: “Recht am Abend”

Hotel-Restaurant Sonnenhof Dietzenbach
Otto-Hahn-Straße 7, 63128 Dietzenbach