Die Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte von KNH sind regelmäßig Dozenten im Rahmen von Vortragsveranstaltungen und Seminaren verschiedener professioneller Anbieter sowie bei Verbänden.

Insbesondere für Inhouse-Veranstaltungen bieten wir ein- bis zweitägige Einführungsveranstaltungen zum Bau- und Vergaberecht mit praxisnahen Beispielsfällen ebenso an wie Schwerpunktseminare und Workshops zu ausgewählten Themen des Mietrechts, des Architekten- und Ingenieurrechts, der VOB etc.

Je nach Mitarbeiterzahl können die Veranstaltungen direkt vor Ort oder auch in unseren Kanzleiräumlichkeiten stattfinden.

Die Seminarreihe „Recht am Abend“

In 90-minütigen Vorträgen nehmen die Referentinnen ein Thema aus dem Verwalteralltag ins Visier und erläutern, worauf es rechtlich jeweils ankommt. Die Seminare sind auf einen kleinen Teilnehmerkreis beschränkt, damit Situationen aus dem Verwalteralltag der Teilnehmer besprochen werden können. Bringen Sie daher gerne Ihre individuellen Fragen mit – Das Format lebt vom intensiven Austausch! Die Teilnahme bescheinigen wir gemäß § 34c GewO, § 15b MaBV mit 2 Zeitstunden je Seminar.

Unsere vergangenen Veranstaltungen finden Sie hier.

Sonder- oder Gemeinschaftseigentum?

Referentin: Maren Hampel

Auch wenn es längst bekannt sein sollte, gibt es immer wieder Fragen zur Zuordnung von Sonder- oder Gemeinschaftseigentum, zum Teil auch aufgrund unklarer oder gar fehlerhafter Formulierungen in Teilungserklärungen. Gerade bei Balkonen, Terrassen etc. ist dann auch noch zwischen einzelnen Bestandteilen zu unterscheiden, wenn es um die Gebäudekonstruktion oder -sicherheit geht. Ein weiterer Streitpunkt in der WEG sind oftmals auch Rauchwarnmelder, Absperrventile und weitere technische Einrichtungen.

Diese Zuordnung ist jedoch sehr wichtig, da sie insbesondere auch über die Kostentragungspflicht zwischen der Gemeinschaft und den einzelnen Eigentümern entscheidet. Verwalter sollten daher immer darauf achten, dass eindeutige Beschlüsse oder Vereinbarungen vorhanden sind, die auch die Grenzfälle regeln. Dabei ist ebenso zu berücksichtigen, welche Entscheidungen bereits in der Rechtsprechung getroffen wurden und ob ggf. Diskrepanzen zur Teilungserklärung bestehen. RAin Maren Hampel diskutiert mit Ihnen Grenzfälle aus Ihrem Verwalteralltag – von A wie Absperrventil bis Z wie Zähleinrichtungen für Wasser-, Wärme- und Energieversorgung.

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Brandschutz – Grundlagen der Hessischen Bauordnung und Aufgaben des Verwalters

Referentin: Vanessa Werner

Seit dem Hochhausbrand im „Grenfell Tower“ in London ist vielen Menschen wieder präsent, welche Ausmaße ein Feuer nehmen kann. Das Regierungspräsidium Darmstadt handelte kurzfristig und forderte für Hochhäuser im Regierungsbezirk Angaben zu den verwendeten Baustoffen ein. Falls diese nicht vorlagen, war in der Regel eine Öffnung der Fassade notwendig.

Die Grundlagen finden sich in der Hessischen Bauordnung, in der vielfältige Vorgaben festgeschrieben sind.

Vanessa Werner geht mit Ihnen die wichtigsten Punkte aus rechtlicher Sicht durch: Von Baustoffen über Wände und Decken bis hin zu Rettungswegen. Rauchwarnmelder und Brandmeldeanlagen bleiben auch nicht außer Acht. Es wird besprochen, welche Maßnahmen ein Verwalter ergreifen muss, wenn er oder ein Fachmann, bspw. im Rahmen einer Brandverhütungsschau, Diskrepanzen zur Bauordnung feststellt.

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Die Eigentümerversammlung

Referentin: Bettina Juli-Heptner

Es handelt sich um ein Auffrischungs-Seminar, in dem Basis-Wissen wiederholt wird. Das Seminar ist nicht für Neueinsteiger geeignet.

In der WEG-Verwaltung ist die Eigentümerversammlung einer der wichtigsten Termine im Jahr.

Für manche Eigentümer ist es der einzige persönliche Kontakt mit ihrem Immobilienverwalter. Deshalb, und weil es sich um eine Grundaufgabe der Verwaltung handelt, ist besonders wichtig, das alles ordnungsgemäß und rechtssicher vorbereitet wird.

Bettina Juli-Heptner geht mit Ihnen noch einmal die wichtigsten Punkte durch:

  • Korrekte Einladung und Tagesordnung, mögliche Ladungsmängel
  • Stimmrechte und Vollmachten
  • Erforderliche Mehrheitsverhältnisse bei Beschlüssen
  • (Wieder-)Wahl des Verwalters und ggf. Neuabschluss des Verwaltervertrages
  • Protokollerstellung, -versand und Beschlusssammlung

Ein weiterer Fokus liegt auf dem Umgang mit „Störern“ in der Versammlung. Welche Maßnahmen Sie als Versammlungsleiter bei überlangen Wortbeiträgen, Beleidigungen etc. ergreifen dürfen, wird ebenfalls diskutiert.

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Trinkwasserverordnung

Referentin: Maren Hampel

Durch die Trinkwasserverordnung und die darin festgelegten Prüfungen/Beprobungen sollen Legionellen bekämpft werden und die Legionellose – die aus einer Infektion mit diesen Keimen resultierende Erkrankung – eingedämmt werden.

Seit der Novellierung der Trinkwasserverordnung 2012 treffen den Immobilienverwalter Anzeige-, Dokumentations- und Informationspflichten rund um die Beprobung, wenn die Voraussetzungen für die Untersuchungspflicht der Trinkwasser-Installation zutreffen und dementsprechend in Mehrfamilienhäusern alle drei Jahre eine Untersuchung stattfinden muss.

2017 wurde die Verordnung aufgrund von EU-Vorgaben erneut geändert. Zur Diskussion stand dabei, ob die Probenentnahme und Untersuchung der Probe nur noch von einem Unternehmen durchgeführt werden darf, d.h. die Unterauftragsvergabe sollte verboten werden.

Maren Hampel erklärt, welche Aufgaben Sie als Verwalter konkret übernehmen und welche Schritte Sie bei einem positiven Befund auf Legionellen unternehmen müssen.

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Gewerberaummietrecht vs. Wohnraummietrecht – Wo liegen Unterschiede bei Vertragsgestaltung und im Vertragsverhältnis?

Referentin: Maren Hampel

In vielen innerstädtischen Immobilien finden sich neben Wohnungen auch Gewerbeeinheiten – z.B. ein Laden im Erdgeschoss, Büros oder Arztpraxen. Sind Sie mit der Verwaltung der gewerblich genutzten Räume beauftragt, gelten besondere mietrechtliche Voraussetzungen, die Sie kennen müssen. Maren Hampel beleuchtet die Unterschiede zum Wohnraummietrecht: Was gilt für die Mietverwaltung Wohnen, was für die Mietverwaltung Gewerbe? Wichtige Unterschiede bestehen bereits beim Abschluss des Mietvertrags (Form!) über Mieterhöhung (Index, Staffel, ortsübliche Miete), Mängelrechte (Ausschlüsse möglich!) und Instandsetzungen (wirksame Abwälzung auf den Mieter, Schönheitsreparaturen) bis hin zur Kündigung (abweichende Kündigungsfristen und -gründe) und Rückgabe der Mietsache.

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Anfechtungsklage erhalten – Und nun? “Do’s und Don’ts” für Immobilienverwalter

Referentin: Bettina Juli-Heptner

Wiederholung aufgrund der großen Nachfrage in 2019

Innerhalb von einem Monat nach der Beschlussfassung, also einen Monat nach der Eigentümerversammlung, muss eine Anfechtungsklage beim zuständigen Gericht erhoben werden, wenn ein Beschluss unzulässig oder fehlerhaft war. Im Regelfall wird die Klage dem Verwalter für die übrigen Eigentümer zugestellt. Welche Schritte muss der Verwalter nun unternehmen? Darf oder muss er einen Anwalt beauftragen, der die beklagten Wohnungseigentümer vertritt? Was passiert mit dem Beschluss, solange das Gericht ihn nicht für unwirksam erklärt hat? Muss der Verwalter trotzdem tätig werden? Wie kann der Beschluss „geheilt“ werden, wenn Formfehler oder inhaltliche Mängel festgestellt werden?

Bettina Juli-Heptner geht die einzelnen Schritte mit Ihnen zusammen durch und erteilt Hinweise, wie der Verwalter sich am besten verhält.

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Mediation – Konfliktlösungsmöglichkeiten in der WEG- und Mietverwaltung

Referentin: Bettina Juli-Heptner

Jeder Verwalter kennt diese Situationen: In einer Eigentümerversammlung ist zu einem bestimmten Thema keine Einigung zu finden und die unterschiedlichen Ansichten führen zum Konflikt der Eigentümer untereinander. In einem Mietshaus herrscht erbitterter Kleinkrieg unter den Mietern oder zwischen Mieter und Vermieter. In sogenannten Dauerschuldverhältnissen ist dies Gift für das gemeinsame Leben im Haus und zeitraubend und wenig effektiv für die Verwaltung.

Nach wie vor sind in Hessen rund 25 Prozent der Zivilverfahren Wohnungssachen, überwiegend Wohnungsmietsachen. Dass Gerichtsverfahren sich hinziehen können, Kosten verursachen und meist weiteren Unmut unter den Beteiligten verursachen, ist kein Geheimnis. Ein in wohnungsrechtlichen Streitigkeiten immer öfter genutzte Alternative hierzu ist die viel schnellere, erfolgreichere und günstigere Mediation, dies sowohl vor einem gerichtlichen Mediator als auch vor einem Anwaltsmediator. Es werden Lösungen gefunden, die sachgerecht sind und die Interessen aller Beteiligten berücksichtigen. Dabei bedienen sich die Miteigentümer, Mieter, Vermieter und der Verwalter eines erfahrenen Mediators, der eine Klärung herbeiführen und damit auch wieder Vertrauen und eine sogenannte Sachebene zwischen den Parteien schaffen kann. RAin Bettina Juli-Heptner, seit 2013 als Mediatorin zugelassen, erläutert praxistauglich die einzelnen Schritte einer Mediation und geht auf die Vorteile eines solchen Verfahrens ein.

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Zahlungsverzug von Mieteigentümern und Beitreibung von Wohngeldern

Referentin: Maren Hampel

Säumige Zahler sind nicht nur ein Ärgernis für die Eigentümergemeinschaft, sondern stellen auch den Verwalter vor Herausforderungen. Bleiben Zahlungen nach außergerichtlichen Maßnahmen weiterhin aus, ist es Aufgabe des Verwalters, die notwendigen Schritte einzuleiten. Die Beantragung eines Mahnbescheides dürfte den meisten Verwaltern bekannt sein. In der Folge muss aber mit der richtigen Strategie die Beitreibung durchgeführt werden. Es gibt diverse rechtliche Möglichkeiten, die ausgebliebenen Wohngelder zu titulieren und beizutreiben. Stichworte: Urkundenklage, Entzug des Wohneigentums etc.

RAin Maren Hampel zeigt, welche Wege und Eskalationsstufen es hierbei gibt und was zu tun ist, wenn die Privatinsolvenz eines Miteigentümers bekannt wird.

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Die wichtigsten Entscheidungen 2020 – Gerichtsurteile, die der Verwalter kennen muss

Referentin: Bettina Juli-Heptner

Das Aufgabengebiet des Immobilienverwalters ist facettenreich. Um jederzeit (rechts)sicher zu agieren, ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu sein und zu bleiben. In der Rechtsprechung ergehen jedoch laufend Urteile, die Auswirkungen auf die Arbeit des Immobilienverwalters haben. Alle Entscheidungen zu kennen, ist nahezu unmöglich.

Zum Abschluss des Seminarprogramms dreht sich wie in jedem Jahr alles um die Gerichtsentscheidungen, die Immobilienverwalter kennen müssen. Im Rahmen des Kurzseminars werden die Rechtsgebiete

  • Mietrecht
  • Baurecht
  • Architektenrecht
  • WEG-Recht

abgedeckt, um den verschiedenen Tätigkeitsschwerpunkten der Immobilienverwalter gerecht zu werden.

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