Die Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte von KNH sind regelmäßig Dozenten im Rahmen von Vortragsveranstaltungen und Seminaren verschiedener professioneller Anbieter sowie bei Verbänden.

Insbesondere für Inhouse-Veranstaltungen bieten wir ein- bis zweitägige Einführungsveranstaltungen zum Bau- und Vergaberecht mit praxisnahen Beispielsfällen ebenso an wie Schwerpunktseminare und Workshops zu ausgewählten Themen des Mietrechts, des Architekten- und Ingenieurrechts, der VOB etc.

Je nach Mitarbeiterzahl können die Veranstaltungen direkt vor Ort oder auch in unseren Kanzleiräumlichkeiten stattfinden.

Die Seminarreihe „Recht am Abend“

In 90-minütigen Vorträgen nehmen die Referentinnen ein Thema aus dem Verwalteralltag ins Visier und erläutern, worauf es rechtlich jeweils ankommt. Die Seminare sind auf einen kleinen Teilnehmerkreis beschränkt, damit Situationen aus dem Verwalteralltag der Teilnehmer besprochen werden können. Bringen Sie daher gerne Ihre individuellen Fragen mit – Das Format lebt vom intensiven Austausch! Die Teilnahme bescheinigen wir gemäß § 34c GewO, § 15b MaBV mit 2 Zeitstunden je Seminar.

Unsere vergangenen Veranstaltungen finden Sie hier.

Neues WEG: Die Eigentümerversammlung

Referentin: Bettina Juli-Heptner

Eines der Ziele der WEG-Reform war es, die Willensbildung der Wohnungseigentümergemeinschaft zu erleichtern. Daher wurden diverse neue Regelungen rund um die Eigentümerversammlung ins Leben gerufen: Verlängerung der Ladungsfrist, grundsätzliche Beschlussfähigkeit, Vollmachten in einfacher Textform, Online-Teilnahme der Eigentümer und Beschlussfassung in der Versammlung durch einfache Mehrheit.
Die Referentin erklärt die einzelnen Neuerungen im Detail und erläutert, welche Auswirkungen diese auf den Immobilienverwalter haben und worauf zukünftig bei der Einberufung, der Durchführung, aber auch bei der Nacharbeit der Versammlung zu achten ist.Mehr …

Ein halbes Jahr später: Erste Erfahrungen mit dem neuen WEG

Referentin: Bettina Juli-Heptner

Zum 01.12.2020 ist das WEMoG in Kraft getreten. Durch die Reform des Gesetzes haben sich für den Immobilienverwalter grundlegende Änderungen ergeben. Einerseits gibt es Erleichterungen in der täglichen Praxis, andererseits wurden neue Regelungen getroffen, die für den Verwalter v.a. einen Mehraufwand bedeuten. Manche Neuerungen schaffen auch eher Rechtsunsicherheit, so die These im Vorfeld. Ein halbes Jahr nach dem Inkrafttreten wagt die Referentin einen ersten Überblick über die Anwendung des neuen Rechts in der Praxis. Aus den Erfahrungen der Kanzlei im Umgang mit Mandanten und bei Gericht sowie durch dann ggf. schon vorliegende erste Gerichtsentscheidungen soll eingeordnet werden, wo sich besondere Schwierigkeiten für den Verwalter ergeben haben und auch zukünftig ergeben.Mehr …

Gefährliche Baustoffe – Baurechtliche Haftungsfragen

Referentin: Vanessa Werner

Der wohl bekannteste gefährliche Baustoff ist Asbest. Bereits seit Anfang der 1990er Jahre sind Herstellung und Verwendung dessen sowie asbesthaltiger Produkte in Deutschland verboten. Aufgrund der Altersstruktur der Wohngebäude in Deutschland kann jedoch bei rund 20% des Gebäudebestands von einer Asbestbelastung ausgehen. Bei Sanierungsprojekten muss daher immer mitbedacht werden, ob möglicherweise Asbest und/oder andere gefährliche Stoffe verbaut sind und daher besondere Maßnahmen bei der Sanierung und v.a. dessen Entsorgung eingeleitet werden müssen.
Denn was vielen Immobilienverwaltern nicht bekannt oder zumindest nicht in seinem ganzen Ausmaß bekannt ist: Der Bauherr muss bei einer Gefährdungsbeurteilung mitwirken. Welche baurechtlichen Haftungsfragen sich hieraus ergeben, erklärt die Referentin. Mehr …

Mahnbescheid, Vollstreckung etc. – Offene Forderungen beitreiben – RaA-2021-7

Referentin: Maren Hampel

Weder in der WEG, noch in der Mietverwaltung sorgen offene Posten für Freude. Aber auch für den Verwalter als Unternehmer sind offene Forderungen ein Ärgernis. Das Seminar richtet sich daher in erster Linie an den Verwalter selbst, sowohl in der Rechtsform des Einzelkaufmanns als auch als GmbH oder andere Personengesellschaft. Die Referentin erklärt das Vorgehen außergerichtlich und gerichtlich: von der Beantragung eines Mahnbescheids über den Vollstreckungsbescheid bis hin zur Beauftragung des Gerichtsvollziehers. Weiterhin wird erklärt, wie ein streitiges Verfahren abläuft und was es hierbei zu beachten gilt. Abgerundet wird das Seminar durch Tipps rund um die Feststellung der Forderung wie bspw. die Berechnung von Verzugszinsen.

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Feuchtigkeitsschäden am Gemeinschaftseigentum

Referentin: Maren Hampel

Welcher Verwalter kennt das nicht: Ein Eigentümer meldet einen Feuchtigkeitsschaden im Gemeinschaftseigentum. Eine Fachfirma mit der Behebung des Schadens zu beauftragen, scheint eine schnelle Lösung für das Problem zu sein. Oftmals ist aber gar nicht klar, woher die Feuchtigkeit kommt und ob die Ursache nicht vielleicht sogar im Sondereigentum liegt. Wer bestellt dann aber eine Fachfirma – und wer bezahlt für die Handwerkerkosten?
Die umgekehrte Situation ist natürlich auch denkbar: Der ursächliche Schaden liegt im Gemeinschaftseigentum, daraus erwächst aber auch ein Schaden im Sondereigentum. In welchen Fällen sollte ein Sachverständigengutachten eingeholt werden?
Eine weitere Frage, die für den Immobilienverwalter relevant ist, ist die der Haftung wegen Verzugs. Liegt diese beim Verwalter, wenn eine Instandsetzung nicht früh genug erfolgte und einen Schaden am Gemeinschaftseigentum zur Folge hatte? Wie stellt sich die Situation dar, wenn der Verwalter die Eigentümergemeinschaft über eine notwendige Maßnahme informiert hat, aber kein Beschluss gefasst wurde?
RAin Hampel erklärt, welche Schritte der Verwalter in solchen Situationen unternehmen muss – und welche er besser unterlässt.

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Online: Die wichtigsten Entscheidungen 2021 – Gerichtsurteile, die der Verwalter kennen muss

Referentin: Bettina Juli-Heptner

Das Aufgabengebiet des Immobilienverwalters ist facettenreich. Um jederzeit (rechts)sicher zu agieren, ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu sein und zu bleiben.
In der Rechtsprechung ergehen jedoch laufend Urteile, die Auswirkungen auf die Arbeit des Immobilienverwalters haben. Alle Entscheidungen zu kennen, ist nahezu unmöglich.
Zum Abschluss des Seminarprogramms dreht sich wie in jedem Jahr alles um die Gerichtsentscheidungen, die Immobilienverwalter kennen müssen.
Im Rahmen des Kurzseminars werden die Rechtsgebiete

  • WEG-Recht
  • Mietrecht
  • Baurecht
  • Architektenrecht

abgedeckt, um den verschiedenen Tätigkeitsschwerpunkten der Immobilienverwalter gerecht zu werden.

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